Netzwerk-Musiksysteme mit Unterschieden

c't testet sechs Musikverteilsysteme

Pressemeldung der Firma Heise Medien Gruppe GmbH & Co KG

Musikverteilsysteme über ein Netzwerk bringen die private Musiksammlung, das Internetradio oder Musikdienste in allen Räumen zum Klingen. Sonos hat es erfolgreich vorgemacht, nun wollen auch etablierte Hifi-Firmen wie Bose, Teufel und Philips, aber auch Start-Ups wie Bluesound mit Musiknetzwerken Geld verdienen, schreibt das Computermagazin c’t in seiner aktuellen Ausgabe 07/14.

Getestet wurden sechs Musikverteilsysteme mit insgesamt 28 Komponenten, vom einfachen Streaming-Client über vernetzte Regalboxen bis hin zu massiven Standlautsprechern. Die Mehrraumsysteme der Hersteller Sonos, Philips, Pure, Teufel Raumfeld, Bluesound und Bose bestehen aus bis zu sieben Komponenten, die sich jeweils untereinander kabellos vernetzen lassen. Bis auf Sonos nutzen alle das bestehende WLAN. Bei Sonos muss eine Komponente per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden sein, alle anderen kommunizieren über ein proprietäres WLAN, das exklusiv für die Musikübertragung zur Verfügung steht.

Sämtliche getesteten Komponenten konnten komprimierte Titel im MP3-, AAC- und WMA-Format abspielen. Ogg Vorbis läuft auf Geräten von Bluesound, Raumfeld und Sonos. Bis auf die Jongo-Lautsprecher und Boses SoundTouch-Geräte geben auch sämtliche Geräte Titel in CD-Qualität wieder. Internetradio ist über alle Systeme abspielbar. Die Geräte von Bluesound und Raumfeld können sogar hochaufgelöste Musik wiedergeben, die bei speziellen Download-Anbietern wie Highresaudio oder Qobuz zu haben ist.

Die Jongos von Pure bieten bei den Lautsprechern mit ihrer Bluetooth-Option eine praktische Zusatzfunktion: Man kann über beliebige Anwendungen vom Handy aus Musik abspielen. Für echten HiFi-Sound sollte man auf Teufel oder Bluesound setzen. „Bose muss noch an einigen Stellen feilen, um bei seinem SoundTouch-System mit der Konkurrenz gleichzuziehen“, resümiert c’t-Redakteur Sven Hansen. „Es hapert an der einfachen Einrichtung, dem Jonglieren mit beliebigen Netzwerkressourcen und der Anbindung an Musikdienste.“



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Dateianlagen:
    • Computermagazin c’t in seiner aktuellen Ausgabe 07/14


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