Digitale Sprachassistenten: Vom Nerd-Spielzeug zur universellen Bedienoberfläche

Pressemeldung der Firma Heise Medien Gruppe GmbH & Co KG

Spätestens mit Amazons Echo-Familie haben sich Sprachassistenten wie Alexa, Cortana und Co. aus der Ecke der Nerd-Spielzeuge befreit. Sie verändern grundlegend die Art und Weise, wie Menschen mit Technik umgehen. Das aktuelle Computermagazin c’t 22/17 zeigt, was die smarten Helfer leisten.

„Alexa, wie backe ich Apfelkuchen?“ „Siri, spiel mir die Feierabend-Playlist.“ Oder „OK Google, trage Essen bei den Eltern in meinen Kalender ein.“ Die verschiedenen Assistenten sollen uns das Leben erleichtern. „Mit ihrer Sprachfähigkeit eröffnen sie einen völlig neuen Zugang zum Nutzer“, erklärt c’t-Redakteur Jo Bager. „Der muss nicht sein Smartphone in die Hand nehmen oder gar den Rechner hochfahren, um etwas zu erledigen.“ Google, Apple, Amazon, Microsoft und Samsung arbeiten unerlässlich daran, die Fähigkeiten der künstlichen Intelligenzen zu erweitern, neue Schnittstellen mit Haushaltgeräten zu schaffen und Anwendungsgebiete auszubauen.

„Alle großen IT-Unternehmen haben das Thema Sprachassistenten als wichtiges Zukunftsthema ausgemacht“, betont Bager. Denn wer das Betriebssystem für das smarte Heim stellt, der lernt auch viel über die Nutzer und kann mit diesen Informationen zielgenaue Werbung präsentieren. Dabei sind auch plattformübergreifende Kooperationen möglich. Microsoft und Amazon haben bereits angekündigt, ihre Sprachassistentinnen Cortana und Alexa noch im Laufe des Jahres miteinander sprechen zu lassen.

Noch ist offen, wer das Rennen um die Vorherrschaft am Markt gewinnt. Amazon hat mit Alexa und den Echo-Geräten zwar momentan die Nase vorn, aber Google könnte dank der riesigen Android-Nutzerbasis bald wieder Boden gut machen. Bager sieht in diesem Wettbewerb auch Positives für den Verbraucher: „Die Hersteller werden sich bemühen, ihre Assistenten noch smarter zu machen und bestehende Inkompatibilitäten schnell aus der Welt zu schaffen.“



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