Broschüren für die eigene Firma gestalten

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© Ciaran Griffin/Stockbyte/Thinkstock

Heutzutage findet Marketing vor allem digital im Netz statt. Um so ausgefallener ist es, analog Werbung für das eigene Unternehmen zu betreiben. Kein Wunder, schließlich steigert die Digitalflut den Wert von Gedrucktem. So signalisieren zum Beispiel Broschüren, dass sich jemand wirklich Zeit genommen und Mühe gegeben hat, etwas Nachhaltiges zu schaffen.

Broschüren sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Werbeinstrumente. Jedes Unternehmen, das auf Beständigkeit setzt, sollte eine eigene Unternehmensbroschüre entwickeln. Dank des Internets ist die Produktion gar nicht mehr kompliziert. Es lassen sich schnell Broschüren drucken mit printtailor.de und anderen Internet-Anbietern. Aber worauf kommt es in puncto Inhalt und Layout an? Beim Konzipieren muss man sorgfältig und ruhig bleiben und Folgendes beachten:

Strategie entwickeln

Bei allen Werbemaßnahmen spielt die Strategie eine wichtige Rolle. So ein hochwertiges Printprojekt wie eine Broschüre kann jedoch schnell mal ein paar Tausend Euro kosten. Eine Internetseite kann man spontan abändern, eine Broschüre nicht. Sie sollten auf jeden Fall einen Strategieworkshop mit Ihren Angestellten organisieren, um die Zielgruppe und das weitere Vorgehen zu klären. Nachdem die wichtigsten Infos gesammelt sind und eine Richtung bestimmt ist, geht es an die Konzeptionsphase. Legen Sie fest, wie viele Seiten und welchen Aufbau die Broschüre haben soll. Ist eine Unterteilung in Einleitung, Hauptteil und Fazit sinnvoll? Sind Testimonials passend oder eher fehl am Platz? Dabei muss auch die grafische Umsetzung beachtet werden. In dieser Phase sollten Sie eng mit einem erfahrenen Werbetexter, einem Konzeptioner, einem Art-Direktor oder Grafiker und gegebenenfalls auch mit einem Fotografen zusammenarbeiten.

Broschüre gestalten

Das Tolle an einer Broschüre ist, dass sich die Leser Zeit dafür nehmen. Im Web wird hingegen im Schnitt alle sieben Sekunden weitergeklickt. Deswegen ist hier Storytelling wichtiger als reine Faktenvermittlung. Machen Sie deutlich, was Ihr Unternehmen so spannend macht, welche Anekdoten es aufweist und wie es in den Alltag des Rezipienten integriert werden könnte. Dabei gilt es zu beachten, dass Menschen sich vor allem für Menschen interessieren. Zeigen Sie also Fotos von Menschen – auch wenn diese Ihre Produkte präsentieren. Aalglattes Fotomaterial aus digitalen Fotoarchiven sollte man vermeiden, denn sonst wirkt die Broschüre schnell wie jedes x-beliebige Heftchen. Oft lohnt sich die Investition in einen professionellen Fotografen mit eigener Handschrift.

Weniger ist mehr

Aufwendige Grafiken, kryptische Infotafeln und die Darstellung der Unternehmenshierarchie ist für die meisten Rezipienten eine zu große Informationsflut. Reduzieren Sie den Inhalt auf starke Highlights, die emotional aufladen. Das bleibt auch länger im Gedächtnis. Konkrete Daten, die rasch ihre Aktualität verlieren, sollte man ebenfalls umgehen. Alle Angaben sollten möglichst zeitlos sein, sodass die Broschüre auch noch in drei Jahren taufrisch wirkt.

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