IFA-Trend 4K: Vierfaches Full-HD auf dem Bildschirm

Fernseher mit Ultra-HD fürs Wohnzimmer

Pressemeldung der Firma c't

Das Bild bei TV-Geräten mit der vierfachen Full-HD-Auflösung ist superfein mit schönen Farben und satten Kontrasten. Schon Full-HD-Aufnahmen mit guter Qualität präsentieren sich sehr eindrucksvoll auf den neuen 4K-Fernsehern, wie ein Test des Computermagazins c’t in der aktuellen Ausgabe 19/20 zeigt. Nur der Preis und die wenigen Inhalte dürften Anwender noch vom Kauf abhalten.

„Bei den 4K-Fernsehern geraten feine Strukturen wie Gräser oder Texturen exakter, schräge Kanten werden ohne Perlenschnüre oder Treppenartefakte wiedergegeben, alles wirkt sehr plastisch“, berichtet c’t-Expertin Ulrike Kuhlmann. Mit 3840 x 2160 Pixeln bietet Ultra-HD die vierfache Pixelzahl bisheriger Full-HD-Displays – die auch 4K genannte Auflösung zieht nicht nur einen viel größeren Datenstrom nach sich, sondern verlangt auch nach besonders großen Displays, damit der Qualitätsunterschied wirklich zum Tragen kommt. Deshalb beginnen die kleinsten 4K-Fernseher auch erst mit einer Diagonalen von 1,40 Metern respektive 55 Zoll. Bei kleineren Displays würde man den Unterschied zu Full-HD im Wohnzimmer kaum bemerken.

Die Vorteile der detailreichen Bilddarstellung kommen vor allem zur Geltung, wenn die Inhalte in 4K-Auflösung aufgenommen wurden. Aber auch gut gemachtes Bildmaterial in herkömmlicher Full-HD-Auflösung überzeugt auf den 4K-Fernsehern. Das ist ein wichtiger Punkt, denn echte Ultra-HD-Filme gibt es kaum, mit Fernsehsendungen ist nicht vor 2015 zu rechnen. „Derzeitige TV-Sendungen kann man mit einem 4K-TV nur richtig genießen, wenn sie in HD-Qualität per Satellit oder Kabel ins Haus kommen“, erklärt c’t-Expertin Ulrike Kuhlmann. „Das Überall-Fernsehen DVB-T scheidet hier eindeutig aus.“

Bleibt der hohe Preis: Noch kosten die neuen 4K-Geräte mehrere tausend Euro. Durch die rasanten Fortschritte bei Displays in jüngster Zeit wird es aber nicht lange dauern, bis die Preise fallen werden.



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