Tipps zur TV-Versorgung für die Fußball-WM

Wenn der Nachbar früher jubelt

Pressemeldung der Firma Heise Medien Gruppe GmbH & Co KG

Seitdem es Digitalfernsehen gibt, jubeln Fußballfans nicht mehr synchron, sondern zeitversetzt. Als erstes zeigen Fernseher mit Satellitenanschluss ein Tor, am langsamsten sind Streaming-Dienste im Internet. Die Verzögerung bei einer vermeintlichen Live-Übertragung beträgt über das Internet bis zu 90 Sekunden, schreibt das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 13/14.

Zuschauer von Satelliten-Fernsehen dürfen bei der Fußball-WM grundsätzlich als erste jubeln. Wer das digitale Antennenfernsehen DVB-T schaut, ist gleich danach an der Reihe, Kabelkunden müssen noch etwas länger warten. Noch einmal etwas später zeigt der Telekom-Dienst Entertain ein Tor. Einige Fernsehgeräte verzögern die Ausgabe des Signals zusätzlich, ganz unabhängig von der Übertragungstechnik.

Als letztes trudelt der Ball bei einem Internet-Streaming-Dienst ins Tor. Zattoo, Couchfunk oder Magine zeigen die WM-Spiele als Online-Stream. Der Vorteil: Auch von unterwegs kann man die Spiele mit Smartphone, Tablet oder Notebook verfolgen. „Aber selbst bei geringer Auflösung kommt man mit einer Mini-Flat von 200 Megabyte gerade mal eine Halbzeit weit“, gibt c’t-Experte Volker Zota zu bedenken. „Eine günstige und elegante Alternative für Mobilfunkgeräte ist ein Adapter für das digitale Antennenfernsehen DVB-T.“

Ein DVB-T-Empfänger eignet sich auch hervorragend für den Fernseher im Schrebergarten. Für ein größeres Bild stellt man sich einen Beamer in den Garten. „Bei den Beamern sollte man darauf achten, dass sie relativ hell sind. Da bieten sich nicht die teuersten Heimkino-Beamer an, sondern die etwas günstigeren für drei- bis vierhundert Euro, auch wenn sie kein Full-HD können“, erläutert c’t-Experte Volker Zota.



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Dateianlagen:
    • c’t Ausgabe 13/14


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