Machen Sie es einfach zur Chefsache
Auf der Nase herumtanzen lasse ich mir schon lange nicht mehr. Erst recht nicht von Sachbearbeitern, sich auf den unteren Etagen aufplustern. Egal, ob ich es mit Ämtern, Behörden, großen Institutionen, Krankenkassen oder auch Krankenhäusern zu tun habe: Immer wieder hatte ich früher Aktenwälzer am Telefon, deren Lustlosigkeit und negative Einstellung mit Händen zu greifen war. Das raubte Zeit. Also habe ich meine Angelegenheiten irgendwann generell zur Chefsache erklärt – per Telefax. Was ich dabei festgestellt habe? Dass das Fax direkt an den Chef die schlagkräftigste Waffe im Kampf um berechtigte Anliegen ist. Nutzen Sie »Die Macht des Telefax«! Lösen Sie per Fax Ihre Herausforderungen – persönliche ebenso wie wirtschaftliche oder geschäftliche.
Meine Lebensgefährtin ist schwerbehindert und kann leider nicht mehr eigenständig stehen. Sie benötigte unbedingt einen elektrischen Aufsteh-Lifter; ein Gerät also, das in Krankenhäusern und Pflegeheimen behinderten Menschen das Leben etwas erleichtert. Unser Lifter wurde tatsächlich genehmigt – allerdings als untaugliche Variante. Schon vor der Lieferung war uns klar: Bei unserem Zimmerzuschnitt konnte dieses Hilfsmittel nicht eingesetzt werden. Auf diesen Umstand hatte ich den Sacharbeiter der Krankenkasse telefonisch ausdrücklich hingewiesen. Vorher! Seine dreiste, ja geradezu dämliche Antwort: »Nehmen Sie das Gerät erst mal. Austauschen können wir’s immer noch.« Ha, ha, ha! Genau das ging natürlich nicht: Als wir gleich nach der Lieferung um den Austausch des Gerätes baten, fühlte sich niemand mehr zuständig. Der Antrag, den ich per Telefax gestellt hatte, wurde von einem anderen Mitarbeiter aus dem Hierarchie-Souterrain abgelehnt – einfach so. Wobei er sich am Telefon mit wirren Antworten rausreden wollte: Ein Wechsel sei prinzipiell nicht möglich. Worauf ich ihn damit konfrontierte, dass er absolut keine Ahnung habe. Schließlich habe er tagtäglich nicht mit unseren Problemen zu tun.
Als es mir zu bunt wurde, nutzte ich kurzerhand »Die Macht des Telefax«. Keinen Geringeren als den Vorstandsvorsitzenden dieser Krankenkasse machte ich per Fax so richtig rund. Was geschah? Der vorher »prinzipiell unmögliche Austausch« wurde auf dem kurzen Dienstweg rasch vorgenommen. Und meine Lebensgefährtin erhielt die passende elektrische Aufsteh-Hilfe. Geht doch!
Szenenwechsel: Muss meine Partnerin ins Krankenhaus, erhält der Chefarzt der Klinik von mir per Fax eine detaillierte Schilderung des Krankheitsbildes. Haargenau beschreibe ich in diesem Telefax die Symptome; die Behandlungsmethoden überlasse ich natürlich ihm. Ausnahmslos alle Punkte, die ich in meinem Telefaxbrief aufführe, werden bei der Behandlung berücksichtigt. Das liegt erstens an der Schriftform. Und zweitens an Empfänger: Früher habe ich solche Informationen zwar schon als Telefax verschickt, dieses Fax aber dummerweise der Notaufnahme der Station zugeleitet. Folge: Manche Stationsärzte wussten nicht einmal, dass ein solches Telefax vorlag.
Daraus habe ich gelernt: Bei der Einlieferung meiner Lebensgefährtin erhält gleich das Sekretariat des Chefarztes von mir ein solches Telefax. Und ich merke: Bei der Behandlung werden meine wichtigen Aufklärungen minutiös beachtet.
Große Firmen, Institutionen und Behörden sind wie ein Kuhstall: Der Mist sammelt sich unten. Wollen Sie Ihre Probleme kurzfristig lösen, sollten Sie sich lieber gleich nach oben wenden und den »Mist«, sprich: Unterabteilungen voller Unverständnis und Untätigkeit, sofort übergehen. Denn anders als Kuhställe haben diese großen Häuser fast an jeder Ecke ein Telefax stehen. Auf diesem Weg kommunizieren sie sogar untereinander. Und das überaus gut.
Ein Blatt bedrucktes Papier aus dem Telefaxgerät kann nicht ignoriert werden, denn der Empfänger hat es materiell vor der Nase. Das weckt unweigerlich das Bedürfnis, alle Maßnahmen einzuleiten, die zur Erledigung dieses Schriftstücks notwendig sind. Schließlich will man die Akte und das damit verbundene Problem schnellstens vom Tisch bekommen. Daraus speist sich die unglaubliche »Macht des Telefax«. Meine Empfehlung: Greifen Sie den Fisch am Kopf, und lassen Sie den kopflosen Kadaver zappeln. Nur auf Chefebene werden Ihre Argumente wirklich angehört und bearbeitet – vorausgesetzt, sie sind sachlich richtig und entsprechend sachlich formuliert.
Wollen Sie meine Auffassung wissen? Wenn schon auf dem obersten Leitungsdraht Vögel sitzen, kann man diese Vögel auch gleich für die eigenen Anliegen clever einspannen. Denn die Chefs werden ebenso von uns Kunden bezahlt.
Nur der Dumme glaubt an Glück und Zufall. Der Schlaue weiß um Ursache und Wirkung!
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