Vollversammlung der IHK Karlsruhe konstituiert sich neu

Pressemeldung der Firma IHK Karlsruhe

Die Mitglieder der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe haben eine neue Vollversammlung gewählt. Das wichtigste Beschlussgremium der IHK hat sich für die kommenden vier Jahre konstituiert. Der Baden-Badener Unternehmer Wolfgang Grenke wurde dabei als Präsident der IHK Karlsruhe einstimmig bestätigt.

Der Vorstandsvorsitzende der von ihm gegründeten Grenke AG, Baden-Baden, ist seit 2005 Mitglied der Vollversammlung der IHK Karlsruhe. In den Jahren von 2007 bis 2013 war er Vizepräsident der IHK. 2013 wurde Grenke erstmals zum IHK-Präsidenten gewählt. 2016 übernahm er außerdem

das Amt des Präsidenten des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags. Seit 2017 ist Grenke im Vorstand des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) und der Eurochambres, dem Dachverband der europäischen Kammerorganisationen.

„Es gibt eine Reihe von Themen, die mich ganz besonders bewegen: die Fachkräftesicherung, die Digitalisierung der Wirtschaft oder die Aus- und Weiterbildung“, erklärte Grenke mit Blick auf die nächste Amtsperiode: „Der tiefgreifende Wandel einer industriellen Zeitenwende wie der Digitalisierung erfasst schließlich alle Bereiche eines Unternehmens.“

Um weiter zur Weltspitze zu gehören, brauche es aber auch einen Wandel bei der Startup-Kultur und eine neue Gründerwelle, so der IHK-Präsident.

Acht Vizepräsidenten unterstützen den Präsidenten

Heinz Ohnmacht, Vorstandsvorsitzender Badischer Gemeinde-Versicherungs-Verband (BGV) Karlsruhe, wurde einstimmig zum I. Vizepräsidenten gewählt. Ariane Durian, Geschäftsführende Gesellschafterin Connect Personal-Service GmbH Zeitarbeit Karlsruhe und Roland Fitterer, Inhaber der Roland Fitterer e. K. Baden-Baden, bleiben als Vizepräsidenten an der Spitze des Präsidiums. Neu im Amt sind: Daniela Bechtold-Schwabe, Geschäftsführende Gesellschafterin b.i.g. gruppe-management gmbH Karlsruhe, Volker Hasbargen, Geschäftsführer Hans-h. Hasbargen GmbH & Co. KG Bruchsal, Reinhard Blaurock, Geschäftsführender Gesellschafter Vollack Management + Beteiligungen GmbH & Co. KG Karlsruhe und Frank Marrenbach, Geschäftsführer und Geschäftsführender Direktor Brenner’s Park Hotel GmbH Baden-Baden.

Den 22 ausscheidenden Mitgliedern dankte IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele für ihr Engagement für die regionale Wirtschaft. Besonderen Dank sprach die Vollversammlung den drei ausgeschiedenen Vizepräsidenten Gerd Stracke, Inhaber der Gerd Stracke Agentur für Inneneinrichtung e. K. Ettlingen, Burkhard Freyberg, Bevollmächtigter SWR Media Services GmbH Baden-Baden, Dr. Hans-Gerd Löhr, Geschäftsführer a. D. Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG (MiRO) und Dieter Hegele, Geschäftsführender Gesellschafter der Simon Hegele Gesellschaft für Logistik und Service mbH Karlsruhe aus, die mit der Nebeniusmedaille geehrt wurden.

Die Vollversammlung ist das oberste Organ der IHK. Sie bestimmt die Richtlinien der Kammerarbeit und entscheidet in Fragen von grundsätzlicher Bedeutung, insbesondere über: Beiträge, Satzung, Wahlordnung, Wahl des Präsidenten und der Vizepräsidenten, Bestellung des Hauptgeschäftsführers, Einrichtung und Besetzung von Ausschüssen, Kammerhaushalt und die Gebührenordnung. Die Vollversammlung besteht aus 76 Mitgliedern der bezirklichen Wirtschaft, die alle vier Jahre neu gewählt werden. Die Vollversammlung tagt dreimal jährlich.

Eine Gesamtübersicht der gewählten Vertreter ist im Internet unter www.karlsruhe.ihk.de (Dok.-Nr. 3514558) zu finden.



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Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe hat am 07.12.2009 vom TÜV Süd als erste baden-württembergische IHK das Gesamtzertifikat nach ISO 9001 erhalten. Zu diesem Zweck hatte die Kammer seit 2007 ein Qualitätswesen eingerichtet. In 2009 wurden nun mit den Geschäftsbereichen 3 und 5 die beiden noch fehlenden Abteilungen an das System angebunden. Das Audit verlief äußerst erfreulich, so dass es keinerlei Beanstandungen zu vermelden gab. Sehr positiv wurden die, „durchweg sehr motivierten- und qualifizierten Mitarbeiter/innen über alle Ebenen” bewertet. Das wichtigste Ziele, die hierbei verfolgt wurden sind die Verbesserung der Kundenzufriedenheit durch • Einbettung aller Aktivitäten im Haus in eine übergeordnete Unternehmenspolitik bzw. –strategie • Systematisches Erheben und Auswerten der Kundenbedürfnisse und Beschwerden • Optimierung der Geschäfts- und Serviceprozesse • Konsequente Weiterentwicklung der Mitarbeiter Herausragendes Merkmal des komplett papierlosen Konzepts der IHK ist die vollständige Integration der beiden Module Qualitätswesen und Controlling, was in der Kammerlandschaft Modellcharakter hat. „Die IHK werde auch weiterhin alle sich bietenden Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung nutzen”, betonte Präsident Bernd Bechtold bei der feierlichen Zertifikatübergabe am 07.12.2009 im Rahmen der Vollversammlung. Ein großer Schritt sei schon gemacht worden. Als erste der zwölf Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg ist die IHK Karlsruhe nach der neusten DIN-Norm zertifiziert worden. Wie schon beispielsweise beim Controlling übernehme die Karlsruher Kammer damit wieder eine Vorreiterrolle. „Durch die Zertifizierung können wir unsere Arbeitsabläufe noch effizienter gestalten und damit die schon hohe Leistungsqualität für unsere Mitgliedsunternehmen noch einmal erhöhen”, ist sich Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele sicher. Hierzu passen die Ergebnisse einer großen Kundenwahrnehmungs- und Zufriedenheitsanalyse die die IHK Karlsruhe in 2009 durch die Fa. tns emnid durchführen ließ. Insgesamt wurden im Kammerbezirk 750 repräsentative Mitgliedsunternehmen zu den unterschiedlichsten Bereichen befragt. Da diese Umfrage auch bei vielen anderen IHKs durchgeführt wurde, liegen nun auch bundesweite Vergleichszahlen vor. Erfreulicherweise liegt die IHK Karlsruhe in praktisch allen wichtigen Kennzahlen wie z.B. dem Dienstleistungsangebot, der Interessenvertretung, dem Preis-Leistungs-Verhältnis, sowie der Globalzufriedenheit über den bundesweiten Daten. Die Hinweise auf mögliche Optimierungspotenziale, die es auch gab, werden im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses aufgenommen und systematisch verfolgt. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, so wenden Sie sich bitte an den Qualitätsmanagementbeauftragten der IHK Karlsruhe Herrn Thomas Huck.



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