Schlaue Farbe erkennt Schäden

Technology Review über Kontrollfarbe für Bauwerke

Pressemeldung der Firma Heise Medien Gruppe GmbH & Co KG

Brücken, Windkraftanlagen, Minen – große Bauwerke müssen regelmäßig auf ihre Stabilität hin geprüft werden. Forscher der University of Strathclyde im schottischen Glasgow haben jetzt aus Flugasche und Kohlenstoff-Nanoröhrchen eine Farbe entwickelt, die kaum sichtbare Mikrorisse im Beton erkennt, schreibt das Magazin Technology Review in seiner aktuellen April-Ausgabe.

Günstig, zuverlässig und einfach zu handhaben ist die Farbe der Glasgower Forscher: Dr. Mohamed Safi und David McGahon sprühten das Gemisch aus Flugasche und Kohlenstoff-Nanoröhrchen auf Testbauteile auf und bestückten diese dann mit Elektroden. Sobald Risse im Bauteil auftraten, verformten sich die Nanoröhrchen. Dadurch änderte sich ihre Leitfähigkeit. Ein kabelloses Sensornetz, das auf dem Bauteil angebracht ist, erkennt die Änderungen und setzt Warnsignale an eine Überwachungszentrale ab.

Im Labor hat sich die hohe Effizienz der preiswerten und umweltfreundlichen Farbe gezeigt. Nun muss sie sich an Bauwerken im Freien bewähren. Bisher stehen zur Früherkennung von Schäden Vor-Ort-Inspektionen und teure High-Tech-Lösungen aus verschiedenen Hard- und Softwarekomponenten zur Verfügung.



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Dateianlagen:
    • Das Titelbild der aktuellen Technology-Review-Ausgabe 4/2012


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