So wichtig ist Know-how im Mittelstand
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Unternehmergeist, Motivation und finanzielle Rücklagen sind für das eigene, mittelständische Unternehmen ausgesprochen wichtig. Der Erfahrungsschatz beziehungsweise das Know-how, das gerade ältere Angestellte mit in das Unternehmen bringen, wird zu oft unterschätzt.
Erfahrung ist ein wertvolles Gut
Junge Start-ups, New-Media-Firmen und etliche Unternehmen in der Online-Branche kokettieren gerne mit ihrem niedrigen Altersdurchschnitt und dem damit einhergehenden jugendlichen Image. Fachbezogenes Know-how und Business-Pläne sind hier oft vorhanden, doch viele dieser Firmen kommen nie auf einen grünen Zweig, weil sie in der freien Wirtschaft bislang nicht genügend Erfahrung sammeln konnten. Unabdingbar ist natürlich auch das über viele Jahre angesammelte Fachwissen des eigenen Arbeitnehmerstamms. Wie und warum ein Formwandler Geräte wie Blu-ray-Player und Flatscreen-TV-Geräte mit DP- beziehungsweise HDMI-Anschluss kompatibel werden lässt, oder warum die Waschmaschine nicht mehr richtig funktioniert, muss durch das kompetente Personal mit einfachen Worten erklärt werden können. Haben Kunden und Partner das Gefühl, sich in fähige, geschulte Hände zu begeben, wachsen Ansehen, Kundenstamm und Erträge des jeweiligen Unternehmens vermutlich schnell an.
Die Mischung aus Anfängern und alten Hasen
Geht ein altgedienter Mitarbeiter in den Ruhestand, merken die Nachfolger und Personalleiter meist, wie wertvoll so ein erfahrener Angestellter für die innerbetrieblichen Abläufe ist. Langfristiger Erfolg wird nur dann möglich, wenn man sowohl erfahrene Mitarbeiter als auch junge, wissbegierige Berufsanfänger beschäftigt, die sich gegenseitig ergänzen. Die jungen glänzen mit Motivation, neuen Ideen und dem Anschluss an sämtliche Neuerungen innerhalb der Branche, während die erfahrenen Mitarbeiter Weitsicht, Know-how und die nötige Ruhe beisteuern. Zudem suchen qualifizierte Berufseinsteiger, die gerade aus dem Studium oder der Ausbildung kommen, vermehrt nach Unternehmen, in denen sie möglichst viel lernen. Niemand hat Lust, als billige Arbeitskraft in einem auf wackeligen Beinen stehenden Start-up seinen Berufseinstieg zu begehen.
